Beschreibung
Zwei junge Menschen, zwei Leben für die Kunst. Ein Damokles-Schwert und ein eskapistisches Ziel.
Als der Stalaktit über Maliks Bett zu tropfen beginnt, gerät das Leben des jungen Schriftstellers aus den Fugen: Eine drohende Mieterhöhung, der verweigerte Vorschuss seines Verlegers und die Begegnung mit seiner Ex-Freundin bringen ihn aus dem Gleichgewicht. Auch Jennys Alltag entgleitet: Ein sexueller Übergriff, ein Unfall und die unsichere Zukunft ihrer Event-Agentur zerren sie zurück in alte Ängste. Während sich beide mit ihren rätselhaften Stalaktiten konfrontiert sehen – Vorboten einer mehr-als-menschlichen Mitwelt –, bietet ein Engagement in Dubai einen vermeintlichen Ausweg. Doch auch dort wachsen Stalaktiten über den Betten, und die geheimnisvolle Forscherin Daiara wirft neues Licht auf deren Bedeutung. Eine Mythenerzählung über Kontrollverlust und ungeahnte Verbundenheit im surrealen Setting des globalisierten Kapitalismus.
Ein Roman, der ein Wimmelbild der Globalisierung zeichnet.
So magisch-realistisch wie dystopisch-utopisch.
Oleg Zurmühlen
Oleg Zurmühlen, 1993 in Bielefeld geboren, hat Geographie mit Schwerpunkt Globalisierung und Entwicklung studiert. Er lebt in Leipzig als unabhängiger Autor und Musiker und arbeitet nebenbei in einem kollektivorganisierten Bioladen. Sein Debüt-Roman „Stalaktiten“ ist Ergebnis und Antwort einer abgebrochenen akademischen Karriere.
